Ach, was warst Du schön! Und aufregend! Und unsagbar spannend, lustig und überhaupt großartig!  D A N K E .
Danke für unser schönes Häuschen. Und dafür, dass wirklich alles so gut geklappt hat. Danke an unsere Bauhelfer, ohne die wir nie hätten so schnell einziehen können. Und für mein kleines Nähzimmer, in dem ich in diesem Jahr so gerne und auch so viel Zeit verbracht hab. Danke an die, die immer da sind, wenn man sie braucht.  Und für die vielen Stunden in denen ich mit meinen Lieblingsmenschen zusammen sein konnte. Danke für das viele Kinderlachen. Und dafür, dass ich mit einem freudigen „Taaanteee“ begrüßt werde, wenn ich nebenan auf die Klingel drücke. Danke, dass mich das Internet mit seinen Menschen noch immer überraschen und vor allem erfreuen kann. Danke für schöne Konzerte. Und gute Musik. Und spannende Serien. Danke für das tollste Geburtstagsgeschenk. Und für das ein oder andere Lebenszeichen von lang vermissten Wegbegleitern. Und für den tollen Schnee – wenn auch erst nach Weihnachten!
Und Danke für das fünfte Jahr Andi!  Â
Für 2015 habe ich mir nur eins vorgenommen:
mit ganz vielen Lieblingsmenschen, die sich in den letzten Jahren – und leider auch durch den Hausbau – etwas oder gar ganz verloren haben, nochmal anzuknüpfen. Oder es zumindest versuchen. Mehr nicht.
Okay, vielleicht schaff‘ ich es auch nebenbei noch ein paar mehr Bilder zu machen. Und mehr zu bloggen. [meine Klassiker jedes Jahr ] Oder mich weniger aufzuregen und die Menschen zu meiden, die mir nicht gut tun.
Ansonsten darf das neue Jahr gerne nochmal so schön werden, wie dieses. Oder natürlich besser. Danke an die, die mich begleitet haben – ich hab euch unsagbar lieb.
So machte meine geliebte Nikon vor sieben Jahren, als ich das erste Mal auf ihren Auslöser drückte. Hach! Ich liebe dieses Geräusch.
Seit über einem Jahr tut sie dies leider nicht mehr – weil sie mir runterfiel und sich etwas verklemmte.  Nun hab ich also ein Jahr ohne eigene Kamera verbracht. Für den Hausbau hatten wir eine nette Canon-Leihgabe und auch erstmal finanziell andere Prioritäten, als ein neues Spielzeug.  Mittlerweile macht sich dann aber doch wieder der Wunsch nach einer eigenen Kamera breit. Zumal wir die ‚Bau-Kamera‘ leider zurückgeben mussten. Und wenn einem dann plötzlich nur noch das Handy bleibt, um Fotos zu schießen, ärgert man sich recht schnell – und ich meist noch viel schneller.
Aaaaaalso begibt man sich auf Kamera-Suche. Mit großen Wünschen und begrenztem Budget. Wie das eben so ist.
Eigentlich hatte ich mich mit dem Gedanken an eine Systemkamera angefreundet. Was Kleineres, das man quasi immer mitnehmen kann. Und dann stellt man fest: die meisten haben gar keinen Sucher. Und machen auch nicht Klick-Klack.  Ich kann mir das Fotografieren ohne Sucher leider absolut nicht vorstellen. Das funktioniert für mich einfach nicht. Und ich brauche mein geliebtes Auslösegeräusch! Davon ab waren die, die mir gefallen, dann auch wieder völlig außerhalb des Budgets.
Mein Arbeitskollege hat mich dann nebenbei auf die Canon EOS 100D geschubbst. Voll klein und super niedlich. [ja, ich bin mal ganz kurz Mädchen!] Und eben eine DSLR.  Dank diversen, bisher ungenutzten Amazon-Gutscheinen auch total im Budget. Nach einigen Artikeln, einem Podcast und einer Nacht drüber schlafen, glaube ich immer noch, dass das aktuell die beste Option ist. Und da das Kit Objektiv quasi nix nur 40 Euro kostet, wird das erstmal mitgenommen. Und dann schauen wir einfach mal, wie oft das Baby genutzt und nicht zuhause vergessen wird. Und ob es bei dem Kit Objektiv bleibt.
Ich hibbel dann mal bis Freitag etwas rum. Ich hab nämlich gerade erst auf den Bestellknopf geklickklackt.
Ich bin ein bisschen verliebt. In mein neues Overlock-Maschinchen.
Dank ganz vieler Lieblingsmenschen, die meinen Geburtstagswunsch finanziell unterstützt haben, konnte ich letzte Woche endlich auf den Bestell-Button klicken.
Ich habe allerdings ziemlich lange mit mir gerungen. Gefühlte drölfzigtausend Mal wurde das Ding in den Warenkorb gepackt und dann doch nicht bestellt. Kurz nach dem ‚Ahhhhh ich muss sie jetzt bestellen‚ kam direkt das ‚OhOhhh am Ende komm ich nichts damit klar und sie steht nur rum und staubt zu‚ .. Aber irgendwann macht man ja dann doch versehentlich den Klick.  Und jetzt ist sie da und ich liebe sie abgöttisch! Â
Der liebe Herr Diederich hat mich abends nach meiner Bestellung direkt noch angerufen und telefonischen Support angeboten, wenn die Maschine da ist und irgendwas nicht klappen sollte. So niedlich. Eingefädelt wurde sie bereits vor dem Versand. Als ich das hörte, purzelte auch schon der erste Stein von meinem Herz. *chrchr*
Und schwupps, zwei Tage später war sie da! Beim Auspacken hatte ich dann sogar Hilfe vom Patenzwerg – den die Kartons aber mehr als die Maschine interessierten.
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Ich hab am Abend direkt noch ein paar Höschen für den Knirps nähen müssen. Gefolgt von einem Shirt. Und einer Shelly für mich. Und alles läuft ohne Probleme. Hach!
Ich hab jetzt auch endlich mal den zweiten Babyschlafsack, der schon seit über einem halben Jahr zugeschnitten herumliegt, zusammengenäht. Am Ende passt die kleine Maus, für die er gedacht ist, tatsächlich doch noch ein paar Tage rein.
Weil es gerade so gut passt. Und weil ich den Gisbert unheimlich gerne mag. Obwohl ich ihn solange verschmäht habe und er erst bei Olli so schön singen musste, dass ich ihm nochmal eine Chance gab. [Sorry! ]. Und weil ich mal was fern ab der Baustelle bloggen wollte. Und weil es einfach großartig ist. Und weil ich seit Tagen keine andere Musik mehr hören mag.
Aber hauptsächlich, weil es gerade so gut passt. Und ihr alle mehr Gisbert hören solltet.
Wo immer ich auch bin – Du bist bei mir. Stehst da, so selbstverliebt und arrogant und grinst mich an. Voller Genugtuung streust du eine handvoll Zweifel in mein kleines Glück. Ach bitte nimm sie zurück, Melancholie, nimm sie zurück.
Was hast du der Menschheit jemals Gutes gebracht? Außer Musik und Kunst und billigen Gedichten? Hast du darüber schon mal nachgedacht? Ach, so klappt das nie, Melancholie, so klappt das nie.
Ich mein‘ du weißt ja, eigentlich mag ich dich sehr gerne, Wenn du nur ab und zu mal deine Fresse halten würdest. Aber du zerredest mich solange, bis ich nicht mehr weiß, wo ich bin und was ich will. Komm sei endlich still, Melancholie, sei endlich still.
Was hast du der Menschheit jemals Gutes gebracht? Außer Musik und Kunst und billigen Gedichten? Hast du darüber schon mal nachgedacht? Ach fick dich ins Knie, Melancholie, du kriegst mich nie klein. Fick dich ins knie, Melancholie, du kriegst mich nie klein.
Auf ganz viel tolle Momente, mit Menschen die mir am Herzen liegen. Auf unser Häuschen. Auf ganz viel Kinderlachen und leuchtende Augen. Auf drölfzig ‚AchDuScheisse!Wiesollenwirdasbloßschaffen?!’… Und es dann trotz allem meistern. Auf tolle Konzerte und neue, gute Musik. Auf ganz viel Nähen, Häkeln und DIY- Kram. Auf den ersten Patenkind-Geburtstag. Auf meinen Dreißigsten. Und auf alle, die ich im nächsten Jahr zum ersten mal auf der Welt begrüßen darf. Auf ganz viel Heimwerken, Tapezieren und Malern in und am Haus. Und natürlich auf den Deko-Wahn, der mich heimsuchen wird! Auf den vermutlich letzten Umzug . Auf gemeinsames Lachen mit neuen, alten und viel zu lang aus den Augen verlorenen Freunden. Auf Erlebnisse, die in den nächsten Jahren zu unseren liebsten Geschichten werden.
Auf das sechste Jahr mit Andi.
Und alles, was da noch kommen mag.
2014 – ich freu mich auf Dich!
PS: Euch wünsch ich das aller Beste!
Sarah | dreißig
näht. kocht. backt. knippst. baut.
und arbeitet in der IT.
lebt, lacht und liebt in der Pfalz.