Wir hatten Urlaub. Nicht von der Baustelle sondern fĂĽr die Baustelle. Eine ganze Woche. Ich sogar noch ein bisschen länger. Und mittlerweile sieht man auch, dass wir ’n bissel was geschafft haben. Yay!
Spachteln und Schleifen haben wir eeeeeeendlich hinter uns gebracht. Zwar wäre am Ende der Lust noch die ein oder andere Stelle nachzubessern gewesen, aber wie sagt Andi so schön..
‚Da kommt ja noch Tapete drĂĽber.‘ oder ‚Das wird ja noch gestrichen.‘ oder ‚Da steht doch eh der Schrank.‘ oder ‚Dann hängen wir da halt ein Bild hin.‘ oder – wenn ihm wirklich gar nichts mehr einfällt – ‚Das macht unser Häuschen doch erst interessant!‘  
Wer mich kennt, weiĂź, das hat nicht allzu viel geholfen. Im Gegenteil! 
Tja nun. Wir versuchen nun also die letzten Macken mit Tapete und Farbe zu vertuschen, natürlich erst nachdem wir das Haus einmal komplett grundiert haben. An manchen Stellen klappt das mehr schlecht als recht, aber immerhin ist es ..  interessant. Und zack ist das Obergeschoss auch quasi schon fertig. Tapeziert und gestrichen.
Und das sogar mit toller Punkte-Tapete im Schlafzimmer!! Hach!
Ich bin total verliebt. AuĂźerdem sind die Punkte total flauschig! Â 
Das Problemkind Treppenhaus haben wir heute mit Hilfe von Andis Papa in Angriff genommen. Ging besser als befĂĽrchtet – trotz wackeligem GerĂĽst mit noch wackeligerer zweiter Bastel-Etage aus aufgelegten Holzdielen und oberwackeligem FuĂźtritt on top. Ergaben zusammen etwa vier äuĂźerst wackelige Meterchen. Versicherungen, die BG Bau und auch sämtliche TĂśV-Mitarbeiter mögen mal eben kurz wegschauen.  :D
Leider konnte man das Gesamtkonstrukt nicht vollständig auf ein Bild bannen. Zu groß und verwinkelt das alles. Ist natürlich alles gut gegangen.
Runtergefallen sind lediglich die Tapezierbürste, der Tapetenroller und diverse Restschnipsel. Die dafür aber bis in den Keller. Von Kleisterklecksen, die die Handlanger im Erdgeschoß trafen, möchte ich gar nicht erst reden.  
Vielleicht schaffen wir es morgen noch das Treppenhaus zu streichen. Das Erdgeschoss muss auf unsere Feierabende nächste Woche warten. Da hier die doofen Dachschrägen und Rolladen-Gurte wegfallen, wird das hoffentlich etwas flotter gehen. In einer Woche soll auch schon unser Boden eintrudeln. Mal sehen, wie weit wir bis dahin sind. Wir haben uns nun übrigens wieder für den zu allererst ausgesuchten Boden entschieden.
 Wir wissen auch gar nicht mehr, warum wir ihn zwischenzeitlich so doof fanden. Ist vielleicht auch besser so. 
Und noch was Tolles:  wir haben Fliesen in den Bädern! So schön!  
Weniger toll ist dafĂĽr unsere wackelnde Badewanne. Die muss nun erst richtig befestigt werden, bevor das obere Bad fertig gefliest werden kann. Mal sehen, wie lange das dauert. Â 
Noch weniger toll und extrem nervig ist, dass die Telekom es immer noch nicht geschafft hat das Kabel aus unserem Keller auf der anderen StraĂźenseite anzuschlieĂźen. Ins Haus gelegt haben es freundlicherweise die Elektriker zusammen mit unserem Strom. Das war Ende Februar. Den Graben quer durch die StraĂźe haben die Wasserversorger Mitte März gemacht. Wir haben die Telekom informiert, dass an dem Tag der Graben gemacht wird – und sie das Kabel einfach direkt mit hinein legen können – wenn sie denn vor Ort wären. Das hat natĂĽrlich nicht geklappt. Der Graben wurde dann nur provisorisch mit Schotter geschlossen.
 Und das Telekomkabel liegt nun vor unserer Tür herum und wartet. Eigentlich wollten wir noch vor dem Umzug am Hauseingang auffüllen, davon ausgegangen, dass dann längst alle Versorgerleitungen liegen und keiner mehr buddeln muss. *sigh* Mal sehen, ob der Anschluss noch vor unserem Einzug statt findet. Wenn nicht hat Kabel Deutschland wohl automatisch neue Kunden gewonnen. Ohne Internet wollten wir nämlich nicht einziehen.













