Aug.
13

Dank meines tollen Arbeitgebers besitze ich seit ein paar Tagen ein neues Fernsprechendgerät!
Mein altes Androidchen hat zwar Ende letzten Monats endlich ein Lebkuchen-Upgrade [Gingerbread] bekommen, aber das bügelt weder den durch fremde Hand zugefügten Monsterkratzer aus, noch verbessert es die Performance des Gerätes ansich. Und somit muss mein Sony Ericsson X10i dem neuen HTC Desire S Platz machen.

Spätestens nachdem Andi sich vor einem halben Jahr das Incredible S zugelegt hat, habe ich bereut, dass ich damals krampfhaft versuchte an Sony Ericsson festzuhalten. Deren Zeiten scheinen nun langsam aber sicher vorbei zu sein.
Bei HTC habe ich das Gefühl, dass alles irgendwie zusammen gehört und nicht einfach lieblos auf das Handy geknallt wurde, nur damit irgendwas drauf ist. Mag vielleicht auch daran liegen, dass mir das HTC Sense erstmal sehr sympathisch und es was anderes, neues ist. Wie lange das anhält, kann ich aber leider nicht abschätzen.
Wobei mir das Optische mittlerweile auch gar nicht mehr so wichtig ist.

Vorrangig geht es darum, was alles drin steckt: ein Großteil meines Lebens. Völlig absurd, aber so ist das.. irgendwie.

Ob ich meine Mami  von unterwegs anrufe, um nach den Rezeptzutaten zu fragen, weil ich keinen Einkaufszettel geschrieben habe, Andis und meine Termine im gemeinsamen Google-Kalender koordiniere, meinen Frisörtermin beiFacebook klar mache, mein Neffe mich beim Quizspielen als Telefonjoker missbraucht, wir uns mit Freunden per Twitter zum Kino verabreden, ich meine abonnierten RSS-Feeds lese, während ich irgendwo warte, sinnfreie Fotos schieße und sie direkt bei Google+ mit der halben Welt Freunden teile, mich mal eben von Google Maps zu einer mir unbekannten Adresse navigieren lasse, per WhatsApp Kollegen wecke – oder es zumindest versuche, es mich mit Meeresrauschen oder Regengeplätscher in den Schlaf befördert und mich aus selbigem einige Stunden später mit Psycho’s schrillem Violinen-Gequietsche wieder heraus reisst, ich mal schnell was blogge oder notiere, um es nicht zu vergessen, meine Lieblingstante mir einfach mal mitten in der Nacht die tollsten Anti-Witze überhaupt per SMS schickt, ich Musik im Auto höre, die auch noch direkt zu last.fm gescrobblet wird oder ich mal eben nachschlage, woher ich den Schauspieler im Film gerade kenne, was “Marienkäfer” auf Englisch heisst und ob die DVD hier im Laden wirklich ein Schnäppchen ist oder bei Amazon nicht sogar günstiger.

Ach, und ganz nebenbei dreht sich quasi meine ganze Arbeit um die kleinen Wunderdinger.

 

Wenn ich so darüber nachdenke, sind wir an einem Punkt, an dem ich mir mein Leben ohne die heutigen, alles-könnenden Mobilfunkgeräte gar nicht mehr vorstellen kann. Und es auch eigentlich gar nicht möchte.

Aber zum Glück hält so ein Akku noch nicht ewig und jemand hat daran gedacht einen Ausschalter zu basteln…

*draufdrück*

Juni
2

Ich bin seit langem mal wieder über 3dsupply gestolpert und mit der Nase in einem Shirt gelandet, das ich unbedingt haben muss! Von denen, die schon seit einiger Zeit auf meiner DO-WANT-Liste stehen, mal ganz abgesehen.

Vom Facepalm- bis hin zum Godmode-SuperMario-Sternchen-Shirt, das ich gerade am Leib trage, ist dort eigentlich alles verfügbar, was das Nerd- und Gamerherz begehrt.
Passend zum Sommer und der Grillsaison, die bereits in vollem Gange ist, darf man auch gerne sein Grilloutfit etwas aufpeppen. Irgendwann bekommt Andi auch die blutverschmierte Grillschürze geschenkt.

Worauf ich bei 3dsupply bisher immer zählen konnte: Last-Minute-Geschenke!!
Meist kommt man dann nicht drumrum auch noch was für sich zu ordern. Und zack hat man einen Bonus für den Bestellwert zusammen. Der dreiköpfige Affe ziert noch immer mein Netbook und ich freue mich jedesmal, wenn ich ihn sehe. *chrchr*

Außerdem gibt es dort seit geraumer Zeit schon eine tolle Aktion, die sich Stuff4Post nennt und Anlass für diesen Eintrag hier ist.

Dieses T-Shirt habe ich mir von www.3dsupply.de schenken lassen – dem T-Shirt Shop für Geeks, Nerds und Gamer.

Danke dafür!

Apr.
19

Obacht, jetzt wird’s schnulzig!

Genau heute, also jetzt gerade quasi, sind es genau 732 Tage, die Andi und ich zusammen unzertrennlich sind!
Zwei wirklich schöne Jahre, die irgendwie unheimlich schnell ins Land gezogen sind. Und auch, wenn ich ihn bei jeder noch so kleinen Gelegenheit aufziehe, ärgere, beschimpfe, zwicke oder sonst irgendwie piesacke.. möchte ich ihn in meinem Leben nicht mehr missen.

Auf die nächsten zwei .. drei .. n Jahre.
Ich liebe Dich.

Sorry, aber das musste mal gesagt werden!

Feb.
20
Wie der ein oder andere vielleicht unschwer mitbekommen hat, habe ich letzte Woche die Zusage zu [m]einem neuen Job bekommen. YAY! Ab dem 01.04. darf ich dann endlich wieder etwas machen, das mehr in die Richtung geht, die ich ursprünglich gelernt habe. Ich schreibe zwar selbst keine Anwendungen, darf sie aber zumindest ausgiebig testen. Und ich freue mich wahnsinnig darauf!

Irgendwie ging das alles unglaublich schnell – obwohl mir das Warten zwischenzeitlich wie eine halbe Ewigkeit vorkam. Und es war auch relativ einfach. Hätte ich das gewusst, hätte ich das sicher schon viel früher in Angriff genommen.

Leider schleppt so ein Jobwechsel nicht nur Euphorie mit sich. Wie immer muss alles auch eine kleine Arschloch-Seite haben. Ich muss einige Menschen, die mir in 3,5 Jahren wirklich sehr ans Herz gewachsen sind, zurücklassen. Eigentlich dachte ich, es würde mich höchstens am letzten Tag aus der Gefühlsbahn werfen.. doch wenn ich daran denke, werde ich schon jetzt ein wenig traurig.
Und ich kann nur hoffen, dass man sich nicht komplett aus den Augen verliert. In den meisten Fällen passiert das leider zwangsläufig, obwohl man es nicht möchte. Aber bekanntlich stirbt die Hoffnung ja zuletzt. Und bei zwei, drei Leutchen wäre es wirklich mehr als schade, wenn es so kommt.

Aber nun stehen erstmal noch gute fünf Wochen alter Alltag bevor.
Und in denen versuche ich einfach nicht allzu viel nachzudenken und mich erstmal nur auf einen neuen Abschnitt im Leben samt neuen Herausforderungen zu freuen.
Alles andere wird sowieso erst die Zeit zeigen..