Jun
2

Also eigentlich war’s das.

Eigentlich sind wir fertig. Eigentlich k√∂nnten wir schon umziehen und in unserem H√§uschen wohnen.¬†Eigentlich…

Wir haben gespachtelt, geschliffen, nochmal gespachtelt und nochmal geschliffen, geputzt, grundiert, geputzt, tapeziert, gemalert, gemalert und nochmal gemalert, geputzt, B√∂den verlegt, Fliesen legen lassen, geputzt, Deckenpaneele in den B√§dern¬†montiert, Fu√üleisten angebracht, geputzt und schon die K√ľche, Andis Videothek,¬†¬†Kleiderschrank, Bett und gef√ľhlte tausend Kisten umgezogen …

Tja, und jetzt kommt das gro√üe Aber:¬†Wir m√ľssen noch √ľber eine Woche auf die¬†Sanit√§r-Endmontage warten. Und auf unsere T√ľren. ¬† ¬†Auf letzteres lie√üe sich noch durchaus verzichten, aber auf das Bad eher weniger. Ein bisschen¬†bedr√∂ppelt und v√∂llig ko von den letzten Wochen haben wir uns jetzt damit abgefunden und nutzen nun die¬†n√§chsten Tage dazu¬†unser restliches Ger√ľmpel – mehr oder weniger in Ruhe – ins H√§uschen zu r√§umen¬†und noch diverse Kleinigkeiten [√† la Schrank-trifft-Wand-Macken-√ľberstreichen] zu erledigen.

Irgendwie ist die Zeit wirklich gerast. Und trotzdem haben wir das alles geschafft, obwohl wir nicht so viel Hilfe hatten, wie uns anfänglich von allen Seiten versprochen wurde anfänglich erhofft. Aber irgendwas ist ja immer und man wächst schließlich mit seinen Aufgaben.

Ich bin ein bisschen stolz auf uns beide, dass wir das alles so hinbekommen haben – und uns noch immer lieb haben.

[Last- und Stresstest h√§tte unsere Beziehung¬†somit auch endg√ľltig bestanden. ¬†]

Mai
10

Wir hatten Urlaub. Nicht von der Baustelle sondern f√ľr die Baustelle. Eine ganze Woche. Ich sogar noch ein bisschen l√§nger. Und mittlerweile sieht man auch, dass wir ’n bissel was geschafft haben.¬†Yay!

Spachteln und Schleifen haben wir eeeeeeendlich hinter uns gebracht. Zwar wäre am Ende der Lust noch die ein oder andere Stelle nachzubessern gewesen, aber wie sagt Andi so schön..

‚Da kommt ja noch Tapete dr√ľber.‘ oder ‚Das wird ja noch gestrichen.‘ oder ‚Da steht doch eh der Schrank.‘ oder ‚Dann h√§ngen wir da halt ein Bild hin.‘ oder – wenn ihm wirklich gar nichts mehr einf√§llt – ‚Das macht unser H√§uschen doch erst interessant!‘ ¬†

Wer mich kennt, weiß, das hat nicht allzu viel geholfen. Im Gegenteil!

Tja nun. Wir versuchen nun also die letzten Macken mit Tapete und Farbe zu vertuschen, nat√ľrlich erst nachdem wir das Haus einmal komplett grundiert haben. An manchen Stellen klappt das mehr schlecht als recht, aber immerhin ist es .. ¬†interessant. Und zack ist das¬†Obergeschoss auch quasi schon fertig. Tapeziert und gestrichen. Und das sogar mit toller Punkte-Tapete im Schlafzimmer!! Hach! Ich bin total verliebt. Au√üerdem sind die Punkte total flauschig! ¬†

Punkttapete

Das Problemkind Treppenhaus haben wir heute mit Hilfe von Andis Papa in Angriff genommen. Ging besser als bef√ľrchtet – trotz wackeligem Ger√ľst mit noch wackeligerer zweiter Bastel-Etage aus aufgelegten Holzdielen und oberwackeligem Fu√ütritt on top. Ergaben zusammen etwa vier √§u√üerst wackelige Meterchen. Versicherungen, die BG Bau und auch s√§mtliche T√úV-Mitarbeiter m√∂gen mal eben kurz wegschauen. ¬†:D

trapezkuenstler1 trapezkuenstler2 trapezkuenstler3trapezkuenstler4 trapezkuenstler5 trapezkuenstler6

Leider konnte man das Gesamtkonstrukt nicht vollst√§ndig auf ein Bild bannen. Zu gro√ü und verwinkelt das alles. Ist nat√ľrlich alles gut gegangen. Runtergefallen sind lediglich¬†die Tapezierb√ľrste, der Tapetenroller und diverse Restschnipsel. Die daf√ľr aber bis in den Keller. Von Kleisterklecksen, die die Handlanger im Erdgescho√ü trafen, m√∂chte ich gar nicht erst reden. ¬†

treppenhaus1 treppenhaus2

Vielleicht schaffen wir es morgen noch das Treppenhaus zu streichen. Das Erdgeschoss muss¬†auf unsere Feierabende n√§chste Woche warten. Da hier die doofen Dachschr√§gen und¬†Rolladen-Gurte wegfallen, wird das hoffentlich etwas flotter gehen. In einer¬†Woche soll auch schon unser¬†Boden eintrudeln. Mal sehen, wie weit wir bis dahin sind. Wir haben uns nun √ľbrigens wieder f√ľr den zu allererst ausgesuchten Boden entschieden. ¬†Wir wissen auch gar nicht mehr, warum wir ihn zwischenzeitlich so doof fanden. Ist vielleicht auch besser so.

Und noch was Tolles:  wir haben Fliesen in den Bädern! So schön!  

fliesen1

fliesen3 fliesen2

Weniger toll ist daf√ľr unsere wackelnde Badewanne. Die muss nun erst richtig befestigt werden, bevor das obere Bad fertig gefliest werden kann. Mal sehen, wie lange das dauert. ¬†

Noch weniger toll und extrem nervig ist, dass die Telekom es immer noch nicht geschafft hat das Kabel aus unserem Keller auf der anderen Stra√üenseite anzuschlie√üen. Ins Haus gelegt haben es freundlicherweise die Elektriker zusammen mit unserem¬†Strom. Das war Ende Februar. Den Graben quer durch die Stra√üe haben die Wasserversorger Mitte M√§rz gemacht. Wir haben die Telekom informiert, dass an dem Tag der Graben gemacht wird – und sie das Kabel einfach direkt mit hinein¬†legen k√∂nnen – wenn sie denn vor Ort w√§ren. Das hat nat√ľrlich nicht geklappt. Der Graben wurde dann nur provisorisch mit Schotter geschlossen. ¬† Und das¬†Telekomkabel liegt nun vor unserer T√ľr herum und wartet. Eigentlich wollten wir noch vor dem Umzug am Hauseingang auff√ľllen, davon ausgegangen, dass dann l√§ngst alle Versorgerleitungen liegen und keiner mehr buddeln muss. *sigh*¬†Mal sehen, ob der Anschluss noch vor unserem Einzug statt findet. Wenn nicht hat Kabel Deutschland wohl automatisch neue Kunden gewonnen. Ohne Internet wollten wir n√§mlich nicht einziehen.

Apr
7

.. ist der Fermacell-Kleber.  

Solltet ihr je in die verzwickte Lage kommen, den √ľbersch√ľssigen Kleber aus den Sto√üfugen von Gipsfaserplatten entfernen zu m√ľssen, tut euch den Gefallen und denkt nicht mal im entferntesten ans Schleifen. ¬†Hammer und Brechbeitel reichen vollkommen aus und machen auch keine so gro√üe Sauerei. Leider haben wir das etwas ein Stockwerk Schleifstaub-Massaker zu sp√§t erfahren. *sigh*

Was ich in den letzten Wochen sonst noch so machte:

zum Baumarkt fahren. √ľbersch√ľssigen Fermacell-Kleber richtig entfernen. zum Baumarkt fahren.¬†von der Leiter und fast mit ihr die Treppe runterfallen. ultrafeinen Staub versuchen aufzusaugen.¬†dr√∂lfzigtausend Tackerklammern verspachteln. ultrafeinen Staub versuchen wegzufegen. Fliesen bestellen. zum Baumarkt fahren. der Telekom hinterher telefonieren. ultrafeinenschei√üStaub am Ende von Mama wegsaugen lassen. Acryl in die Dehnfugen an den Wand- und Deckenst√∂√üen spritzen. zum Baumarkt fahren. Eckschienen an alle Kanten setzen.¬†zum Baumarkt fahren.

Was Andi in den letzten Wochen so machte:

rumhaengen

Rumhängen.

Haha. Nein, nat√ľrlich nicht. ¬†Und auch sonst¬†hatten wir noch den ein oder anderen ganz lieben Spachtel-Helfer. [Danke ]

Demnächst versuchen wir uns dann nochmal am Schleifen. Und dann wird nochmal gespachtelt. Und vermutich auch nochmal geschliffen. *sigh*

Zum Gl√ľck kommt jetzt der ein oder andere Feiertag auf uns zu. Und Urlaub¬†ist auch so gut wie in Sichtweite. Vielleicht kommen wir dann auch mal ein bisschen schneller voran. Und es f√ľhlt sich nicht mehr so an, als w√ľrde die Zeit fluchtartig vor uns wegrennen.